Leben und Arbeiten in Schweden

Offene Stellen in Schweden

Wir haben leider keine Jobs gefunden, die deinen Suchkriterien entsprechen. Wenn du nach unten scrollst, findest du eine Auswahl der beliebtesten Stellenangeboten.

  Featured
  Featured

Träumst du schon lange davon auszuwandern? Dich zieht es in den hohen Norden? Wie wäre es mit Schweden? Das Land ist traumhaft schön, mit ausgedehnten Wäldern, glänzenden Seen und felsbedeckten Landschaften, aus denen manchmal bunte gemütliche Ferienhäuser herausragen.

Das Land von Knäckebröd, Pippi Langstrumpf und Ikea bietet natürlich auch Mittsommer, Elche und Zimtschnecken. Es ist eines der am dünnsten besiedelten Länder Europas. Somit gibt es also viel Platz zum Leben und Arbeiten in Schweden.😉

Wissenswertes über Schweden

Sprache: Schwedisch
Währung: Schwedische Kronen
Hauptstadt: Stockholm
Bevölkerung: 9,95 Millionen Einwohner
Berühmt für: Ikea, Pippi Langstrumpf und die Band ABBA!
Gut zu wissen: Vor allem im Norden Schwedens sieht man oft das beeindruckende Nordlicht.

Sweden national day.png
Quelle: Eurostat

Arbeiten in Schweden

Arbeitsbedingungen in Schweden

In Schweden gibt es in der Wirtschaft kaum Hierarchien. Schwedische Manager sind im Allgemeinen sehr aufgeschlossen und alle Teammitglieder müssen im Einverständnis sein, bevor Entscheidungen getroffen werden. Des Weiteren herrscht in Schweden eine Duz-Kultur, in der alle, auch die höchsten Manager mit ihrem Vornamen angesprochen werden. 

Während der Arbeitszeit machen die Schweden auch gerne eine „fika“ morgens und nachmittags. In dieser Zeit wird Kaffee getrunken, manchmal ein Gebäck dazu gegessen und über die Arbeit oder Gott und die Welt geplaudert. Der Chef gesellt sich auch gerne dazu, was eine gute Zeit ist, die Kollegen und Übergeordneten besser kennenzulernen.

Ein normaler Arbeitstag in Schweden dauert von 08:00 bis 17:00 Uhr mit einer einstündigen Mittagspause. Dies kann natürlich von Sektor zu Sektor ein wenig variieren. In Schweden wird derzeit auch mit kürzeren Arbeitstagen von sechs Stunden pro Tag experimentiert. Außerdem ist es ganz normal und üblich, von zu Hause aus zu arbeiten. In Schweden sind Teilzeitarbeitsplätze nicht sehr verbreitet. Aufgrund des Grundsatzes der Gleichberechtigung arbeiten sowohl die meisten Männer als auch Frauen Vollzeit

Schweden machen auch gerne lange Urlaube (in den Sommermonaten gibt es um die 5 Wochen bezahlten Urlaub), in denen sie gelegentlich Post und Telefon beantworten. Im Sommer musst du also davon ausgehen, dass wenn du etwas Dringendes von einem Amt oder einer Firma benötigst, du frühestens erst wieder ab Anfang August von jemandem zurückhörst. 

Arbeiten in Schweden: Gehalt

Arbeiten in Schweden kann eine lohnende Erfahrung sein, vor allem in Bezug auf das Gehalt. Schweden hat eine hohe Lebensqualität und bietet seinen Arbeitnehmern gute Arbeitsbedingungen und -sicherheit. Das Durchschnittsgehalt in Schweden ist im Vergleich zu anderen Ländern in Europa recht hoch und liegt bei etwa 40.000 Euro pro Jahr. Dieses Gehalt variiert je nach Branche und Erfahrung, aber im Allgemeinen können Arbeitnehmer in Schweden davon ausgehen, dass sie ein gutes Einkommen haben werden. Die Höhe des Gehalts hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie der Branche, in der man arbeitet, dem Bildungsstand und der Erfahrung. 

In Schweden gibt es auch ein hohes Maß an Gleichberechtigung, wodurch Frauen und Männer in der Regel das gleiche Gehalt für die gleiche Arbeit erhalten. Insgesamt bietet Schweden also ein attraktives Gehalt und gute Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer aus aller Welt.

Bankkonto in Schweden eröffnen

Obwohl Schweden Teil der Europäischen Union ist, ist die schwedische Währung die Krone und nicht der Euro. Wenn du ein deutsches Bankkonto in diesem Land nutzt, um dein Gehalt zu empfangen, könnten dir Umrechnungsgebühren berechnet werden. Außerdem akzeptieren viele Arbeitgeber nur ein schwedisches Bankkonto, um das Gehalt zu überweisen. Wenn du dich also eine Zeit lang in Schweden aufhalten willst, ist es also von Vorteil, ein schwedisches Konto zu eröffnen.

Dazu benötigst du eine Personennummer und in der Regel eine ID-Kort oder einen Personalausweis. Es gibt einige Banken, die keine Personennummer verlangen, aber das Verfahren ist komplizierter. Am besten besuchst du die Bank deiner Wahl und lässt dich dort beraten. Außerdem ist es in Schweden üblich, große und auch kleine Beträge elektronisch mit der Kredit- oder Debitkarte zu bezahlen. Die größten schwedischen Banken sind:

Arbeiten in Schweden: Steuern

Wer in Schweden sein Einkommen bezieht und dort wohnt, muss auch seine Steuern dort bezahlen. In dem Land gibt es eine hohe Steuerbelastung, insbesondere für höhere Einkommen. Arbeitnehmer in Schweden müssen eine Einkommenssteuer von ungefähr 30 % zahlen. Ab einem bestimmten Gehaltsbetrag steigen die Steuern aber bis zum Spitzensteuersatz von 57 %.

Es gibt auch eine Mehrwertsteuer von 25 % auf fast alle Waren und Dienstleistungen. Allerdings gibt es auch ein umfangreiches System von Steuervergünstigungen und -abzügen, das dazu beitragen kann, die Steuerlast zu verringern. Dazu gehören Dinge wie Kinderbetreuungskosten, Krankenversicherungsprämien und Bildungskosten. 

Mit der Einkommenssteuer werden unter anderem die Sozial-, Kranken-, und Rentenversicherung bezahlt.  Insgesamt kann die Steuerbelastung in Schweden hoch sein, aber das Land bietet auch eine Reihe von Leistungen und Sicherheiten, die für viele Menschen einen hohen Wert haben.

Arbeiten in Schweden als Deutscher, Österreicher oder Schweizer

Wenn du als Deutscher, Österreicher oder Schweizer dauerhaft nach Schweden auswandern möchtest, ist es wichtig, dich dort beim schwedischen Finanzamt Skatteverket.se zu registrieren. Dies ist der erste Schritt, um in Schweden eine Personennummer zu erhalten, die für viele gesetzliche Angelegenheiten benötigt wird. Es kann allerdings ein paar Wochen dauern, bevor du deine Personennummer erhältst.

Dazu benötigst du alle notwendigen Unterlagen wie Pass, Visum und Nachweise über Unterkunft und finanzielle Mittel bereitzuhalten, um eine schnelle und reibungslose Registrierung zu gewährleisten. Sobald du registriert bist, kannst du in Schweden arbeiten und hast Zugang zu den gleichen Leistungen wie die schwedischen Bürger.

Arbeiten in Schweden ohne Sprachkenntnisse

Es ist nicht unmöglich, in Schweden zu arbeiten, ohne der schwedischen Sprache mächtig zu sein, aber es kann sicherlich schwierig sein. Viele Arbeitgeber in Schweden bevorzugen Bewerber, die die Landessprache sprechen, da dies die Kommunikation im Unternehmen erleichtert und die Integration in das Team erleichtert. Die meisten Schweden können zwar sehr gut Englisch sprechen, aber sie schätzen es natürlich, wenn du dir die Mühe machst, in ihrer eigenen Sprache mit ihnen zu kommunizieren.

Es gibt jedoch auch Möglichkeiten für Menschen ohne Schwedischkenntnisse, in Schweden zu arbeiten. Dazu gehören zum Beispiel internationale Unternehmen, in denen Englisch als Geschäftssprache verwendet wird, so wie Volvo, Spotify, Electrolux, Klarna, Ikea, Skanska, Scania, Astra-Zeneka und H&M.

Es gibt auch Branchen, in denen Sprachkenntnisse weniger wichtig sind, wie zum Beispiel in der Gastronomie oder im IT-Sektor. Es lohnt sich daher, sich umzuschauen und mögliche Arbeitgeber zu kontaktieren, um zu sehen, ob sie offen für Bewerber ohne Schwedischkenntnisse sind.

Es ist allerdings trotzdem empfehlenswert, sich um einen Sprachkurs zu bemühen und in Schweden Schwedisch zu lernen, um die Möglichkeiten zu erhöhen und sich besser in das schwedische Leben integrieren zu können.

Arbeiten in Schweden: wichtige Branchen

In Schweden gibt es eine Vielzahl von wichtigen Branchen, in denen viele Menschen arbeiten. Eine der größten Branchen ist der Dienstleistungssektor, in dem viele Menschen in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bildung, Finanzen und Tourismus tätig sind. Eine weitere wichtige Branche ist die Industrie, die vor allem in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und IT stark vertreten ist.

In dem nordeuropäischen Land gibt es auch eine wachsende Zahl von Start-ups und innovativen Unternehmen, die in den Bereichen Technologie und E-Commerce tätig sind. Zu den wichtigsten Exportbranchen Schwedens zählen Papier- und Holzverarbeitung, Nahrungsmittel, Textilien und chemische Produkte.

Im Landwirtschaftssektor gibt es viele kleine Betriebe, die sich auf die Herstellung von hochwertigen Lebensmitteln spezialisiert haben, wie zum Beispiel Käse und Fleisch. Insgesamt bietet Schweden eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Branchen und Sektoren.

Arbeiten in Schweden: Berufe

In Schweden gibt es eine Vielzahl von Berufen, die gesucht werden. Einige Beispiele sind Ingenieure, Lehrer und Erzieher, IT-Experten, Handwerker, Elektriker, Maurer, LKW-Fahrer, Ärzte und Krankenpfleger. Andere Berufe in der Pflege wie Altenpfleger und Hebammen werden auch immer gesucht. In Schweden gibt es auch einen hohen Bedarf an Fachkräften in den Bereichen Erneuerbare Energien, Logistik und E-Commerce.

Es ist wichtig zu beachten, dass Schweden eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat, die über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um in ihren Berufen erfolgreich zu sein. Daher ist es ratsam, dich frühzeitig um eine gute Ausbildung und Weiterbildung zu bemühen, um einen attraktiven Job in Schweden zu finden.

Nach Schweden studieren zu gehen ist auch oft der erste Schritt, um in dem Land Fuß zu fassen. Da das Studium in Schweden für europäische Staatsbürger kostenlos ist und das schwedische Bildungssystem als eins der besten der Welt gilt, ist das Land ein sehr beliebstes Ziel für junge Menschen, die auf der Suche nach einem Studienplatz sind.

Viele Deutsche träumen auch auf einer Farm für ein paar Monate in Schweden zu arbeiten, so wie auf einer Husky-Farm hoch im Norden in Schwedisch-Lappland. Außerdem gibt es auch Stellen auf Campingplätzen, die immer wieder Bewerber mit Sprachkenntnissen suchen, um mit ihren internationalen Besuchern kommunizieren zu können. Für solche Stellen ist ein Work & Travel Aufenthalt oder ein Gap Jahr in Schweden ideal. Oft bekommt man kostenlose Unterkunft und Essen im Gegenzug für die Arbeitskraft.

Arbeiten in Schweden: Stellensuche

Es gibt einige Möglichkeiten, deine Jobsuche in Schweden zu gestalten. Du kannst dich direkt bei Unternehmen bewerben, die du interessant findest, oder du kannst das schwedische Arbeitsamt Arbetsförmedlingen nutzen. Dort gibt es viele Jobs in verschiedenen Branchen und du kannst dich direkt online bewerben.

Eine andere Möglichkeit ist es, dich über eine Agentur oder einem Headhunter zu bewerben, die dir bei der Stellensuche helfen. Sie vermitteln dich an Unternehmen und du musst dich nicht um die Bewerbung kümmern. Nur im Interview wirst du überzeugen müssen. Egal, welchen Weg du wählst, es ist wichtig, dass du zumindest gut Englisch sprichst. Noch besser ist es natürlich, wenn du Schwedischkenntnisse hast.

In den schwedischen Zeitungen Svenska Dagbladet oder Dagens Nyheter können auch viele Stellen gefunden werden.

Mehr Tipps & Tricks und Informationen zum Arbeiten in Schweden, gibt es bei nordicway, bei der Deutsch-Schwedischen Handelskammer, der Deutschen Botschaft Stockholm und bei der Schwedischen Botschaft Berlin. 

Arbeiten in Schweden: Bewerbung

Wenn du dich um eine Stelle in Schweden bewerben möchtest, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Zunächst ist es wichtig, dass du deinen Lebenslauf auf Schwedisch oder Englisch verfasst, da die meisten Arbeitgeber in Schweden dies verlangen. Es ist auch hilfreich, eine schwedische Telefonnummer anzugeben, damit du leichter erreichbar bist. 

In der Bewerbung solltest du auf jeden Fall auch deine Sprachkenntnisse angeben und gegebenenfalls ein Zeugnis vorlegen. Zudem ist es ratsam, dich über die Firma und die angestrebte Stelle gründlich zu informieren, um in der Bewerbung gezielt auf die Anforderungen eingehen zu können. Ein professionelles Anschreiben und ein gepflegtes Äußeres sind ebenfalls wichtig, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Insgesamt gilt es also, gut vorbereitet und professionell aufzutreten, um in Schweden erfolgreich eine Stelle zu bekommen.

Im Bewerbungsgespräch selbst wird es in Schweden häufig darum gehen, deine Erfahrungen und Fähigkeiten zu diskutieren und zu erklären, wie du diese in der neuen Stelle einsetzen würdest. Auch deine Zukunftspläne und dein Engagement für das Unternehmen werden wahrscheinlich thematisiert werden. Es ist wichtig, dass du offen und ehrlich bist und dass du dich auf die Fragen des Interviewers einstellst. Sei bereit, dich selbst zu verkaufen und deine Stärken zu betonen, aber vermeide es, überheblich zu wirken. In Schweden wird auch ein gutes Arbeitsklima und Teamarbeit großgeschrieben, daher ist es sinnvoll, deine Teamfähigkeit und deine Fähigkeit zu zeigen, gut in einem Team zu arbeiten.

Leben-und-arbeiten-in-Schweden-1

Leben in Schweden

Vorteile vom Leben und Arbeiten in Schweden

Besonders Naturliebhaber, fühlen sich in Schweden wohl. Du wirst es lieben durch die Wildnis des hohen Nordens zu wandern, zu zelten, zu segeln oder sogar Ski zu fahren. Eine weitere beliebte Aktivität, sind die Schlittenfahrten mit den Rentieren, die in Schweden Zuhause sind. Außerdem, ist die Vergangenheit des Landes, durch die vielen verbliebenen Festungen und im Mittelalter gebauten Stadtmauern, noch immer spürbar.

Auch wenn, die meisten wegen der Natur nach Schweden kommen, sind die Metropolen wie Stockholm oder die Hafenstadt Malmö, natürlich auch einen Besuch wert.

Sowie das restliche Land, werden auch diese, jährlich mit bunten, traditionellen Dekorationen geschmückt, wenn es wieder Zeit für das berühmte Midsommarfest ist. Jährlich an einem Samstag im Juni, ist das ganze Land in Feierlaune und die skandinavischen Einwohner verbringen ihren Tag singend und tanzend und manche sogar in bunten Trachten. Zu einem vernünftigen Midsommarfest darf, der Midsommarbaum natürlich nicht fehlen, sowie die vielen leckeren Speisen.

Das restliche Jahr über, merkt man das der schwedische Stil, grundsätzlich funktionell, aber dennoch beispielhaft ist, was wahrscheinlich daran liegt, dass die Schweden für sehr ordentlich gelten und praktisch veranlagt sind und das wirst du sicher auch am Arbeitsplatz zu spüren bekommen.

Es gibt so viele Gründe, weshalb du dich für ein Abenteuer in Schweden entscheiden solltest. Hier sind 9 Gründe, warum das Arbeiten im Ausland eine Erfahrung wert ist. 

Unterkunft in Schweden

Wenn man an einen neuen Ort zieht, ist es manchmal eine gute Idee fürs Erste, zum Beispiel bei Airbnb, etwas zu mieten. Auf diese Weise, hat man genug Zeit die Gegend zu erkunden und ein Viertel das einem gefällt, zu finden.

Die Mieten sind in Schweden, sowie alles andere auch, etwas teurer, als in Deutschland. Somit kostet eine 1-Zimmer-Wohnung in kleineren Städten im Durchschnitt 700 – 800 €, doch außerhalb sinkt dieser auf ca. 600 €, im Monat. In größeren Städten wie Stockholm, Göteborg oder Malmö können die Mieten um einiges höher liegen, je nachdem, in welchem Stadteil du wohnst. 

Außerdem ist der Wohnungsmarkt in Deutschland und Schweden ganz anders geregelt. Hier ist es sehr schwer, eine dauerhafte Mietwohnung von Privatpersonen zu finden, denn diese dürfen ihre Wohnungen in der Regel nicht als Investment benutzen und müssen selbst in den Wohnungen leben. Meist können sie diese aber bis zu 3 Jahre vermieten, wenn sie einen guten Grund dafür haben, z. B. Zusammenzug mit dem Partner oder der Partnerin oder ein Umzug in eine andere Stadt oder ins Ausland. Aber nur, wenn es ihnen möglich ist aufzuzeigen, dass dies nicht dauerhaft sein wird.

Somit kaufen sich die meisten Schweden ihre Wohnung früher oder später. Da Wohnungen aber nicht als Investment genutzt werden dürfen, ist es nicht einmal so teuer, sich sogar in größeren Städten eine Wohnung zu finanzieren.

Wenn du aber erst einmal mieten möchtest, wirst du auf folgenden Seiten vielleicht schon, mit etwas Glück, dein neues Zuhause finden:

Arbeiten in Schweden
Transport in Schweden

Der öffentliche Nahverkehr in Schweden ist sehr gut organisiert. Vor allem in den Großstädten. Aber in den Städten kann man sich auch ohne Auto fortbewegen, wenn es nötig ist.

Die Schweden nutzen das öffentliche Verkehrsnetz ausgiebig. Mit dem Stadtbus, der U-Bahn oder der Straßenbahn sind große und mittelgroße Städte leicht zu erreichen. Auch die Anreise mit dem Zug ist sehr zu empfehlen. Das Schienennetz ist sehr effizient, schnell und komfortabel.

Öffentliche Verkehrsmittel in Stockholm

Stockholm verfügt über ein umfangreiches Netz von Zügen (T-bana), Bussen und U-Bahnen. In den Sommermonaten gibt es sogar eine weitere historische Straßenbahnlinie, die vom Stadtzentrum zur Insel Djurgården fährt. Wenn du dich länger in Stockholm aufhältst, ist es praktisch, einen 24-, 48- oder 7-Tage-Pass zu kaufen. Dieser Pass kann in allen Stadtteilen Stockholms benutzt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel in der Region Skåne

In Südschweden, rund um Malmö, heißen die öffentlichen Verkehrsmittel Skånetrafiken. Der öffentliche Nahverkehr besteht aus Bussen und Bahnen in ganz Skåne. Von hier aus fahren auch Züge und Busse nach Dänemark, Göteborg und Alvesta.

Essen in Schweden

Und wer denkt, dass man in Schweden nur unspektakuläres wie Fisch aus Dosen isst, liegt falsch! Natürlich gibt es durch seine geografische Lage, zahlreiche Fischgerichte, doch auch der berühmte Köttbular ist dort beliebt und zum Nachtisch isst man ab und zu auch gerne ein Stück vom traditionellen Frödinge Käsekuchen und bei Feierlichkeiten tischt man schonmal gerne eine köstliche Prinsesstårta, Prinzessinnentorte auf.

In Schweden gibt es noch mehr typisch schwedische Gerichte. Nehmen wir zum Beispiel Safran. Dies ist ein Gewürz, das aus Safrankrokus gewonnen wird. Das berühmte schwedische Gericht mit Safran ist das Lussekatt-Sandwich. Dies ist ein weiches Weizenbrötchen, das mit Sultaninen verziert ist. Zusammen mit Mittsommer ist Weihnachten das wichtigste Fest in Schweden. Ein großer Schinken auf dem Weihnachtsbuffet und viel Backen mit dem sehr teuren Safran.

In Schweden isst man in der Regel zweimal am Tag warmes Essen. Viele Schweden gehen gerne auf die Jagd und/oder angeln, und so wird viel Wild und Fisch gegessen. Vorzugsweise mit Preiselbeeren und Champignons (svamp). Das Nationalgetränk ist Aquavit, eine Art von Gin.

Das Nachtleben in Schweden

Skandinavische Städte sind weit weniger liberal als Amsterdam und Berlin, wenn es um Alkohol und Öffnungszeiten geht. Dennoch sind die Wochenenden in Stockholm eine einzige große Party mit Cocktails, Bier und endlosen Gläsern Champagner.

Man muss mindestens 20 Jahre alt sein, um bei Systembolaget (der staatlichen Spirituosenkette) Alkohol zu kaufen, und es gibt strenge Kontrollen. Alkohol wird auch in Nachtclubs, Bars und Restaurants ausgeschenkt. Die Altersgrenze liegt dann bei 18 Jahren. Manchmal liegt sie auch bei 23 oder 25 Jahren. Alkohol ist also leider nicht billig in Schweden. Aber wenn man abends ausgeht, ist es wirtschaftlicher, das zu tun, was die Schweden tun: einfach zu Hause eine Vorparty feiern.

Aufgrund der strengen Alkoholpolitik gibt es vor allem in den Großstädten Clubs, die sich vor allem außerhalb des Stadtzentrums befinden. Oft muss man sich online registrieren, um einen solchen Club zu besuchen und Zugang zu erhalten. Im Sommer gibt es auch Freiluft-Raves oder „Skogfest“ und Waldpartys am Rande der Großstädte.

Die besten Bars in Schweden:

Britische Besucher bezeichnen das Tudor Arms als den „besten Pub der Welt“. Hier treffen sich viele Auswanderer zu gutem Essen, Fußball und Quizabenden.

Die Spionage-Bar: Diese Bar ist meist schick, intim und trendy mit einem guten DJ. Je später es wird, desto geschäftiger wird es.

Kvarnen: Es handelt sich um zwei Bierhallen unter einem Dach.

Absolut Ice Bar: Diese berühmte Bar im Nordic Sea Hotel ist ein unglaublich ungewöhnlicher Ort mit einer konstanten Temperatur von -5 ºC. Du bekommst dein Getränk in einem Glas aus Eis und auch die Wände und Möbel sind aus Eis geschnitzt.

Auch die drittgrößte Stadt Schwedens, Malmö, gilt als eine Stadt mit einem unglaublich guten Nachtleben. Wenn du ausgehen möchtest, findest du die meisten Ausgehmöglichkeiten rund um den Lilla-Torg-Platz. Besonders in den Sommermonaten ist der Platz ein einziges Partyzentrum.

Leben und Arbeiten in Schweden 2
Die Landschaft und Natur in Schweden

In Schweden findet man die Natur überall und sie ist immer in der Nähe. Wie bereits erwähnt, ist Schweden eines der größten und am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Schwedisch-Lappland ist sogar die letzte Wildnis Europas. Wenn du die Natur liebst, gibt es hier viel zu entdecken. Mache Spaziergänge und Wanderungen durch die ausgedehnten Wälder, besuche schroffe Berge oder mache einfach nur Inselhopping durch die Schären entlang der Küste. Es gibt ein riesiges Netz von Nationalparks und Wanderwegen. Selbst der entlegenste Teil des Landes ist zugänglich.

Was du in Schweden nicht verpassen darfst!

Stockholm

Die dynamische Hauptstadt Schwedens, Stockholm, wird auch Venedig des Nordens genannt, weil es sich, erstens, um eine wunderschöne Stadt handelt und zweitens, weil sie auf 14 Inseln verteilt ist. Diese sind dank verschiedener Fähren erreichbar, aber man kann die Stadt auch wunderbar zu Fuss besichtigen, da die Inseln auch dank Brücken miteinander verbunden sind. Doch Stockholm ist nicht nur wegen ihres legendäres Designs, der nicht nur in den Museen, sondern selbst in den kleinsten Cafés präsent ist, interessant, denn es handelt sich auch um eine sehr kulturelle Stadt. Besonders der älteste Teil der Stadt, Gamla Stan, hat einiges zu bieten.

Malmö

Als Studentenstadt gibt es im südlichen Malmö viel zu tun. Im eher kompakten Stadtzentrum gibt es viele nette Cafés, Restaurants, angesagte Designerläden und schwedische Modelabels. Aufgrund der Serie “The Bridge“ gibt es eine Bustour zu den berühmten Orten aus der Serie. Auch wer Kultur erleben möchte, kommt auf seine Kosten. Malmö hat in der Tat eine Reihe von interessanten und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Malmö Konsthall, das Festival Malmöfestivalen, das Schloss Malmöhus mit seinen faszinierenden Museen und der Besuch des Lilla Torg und des Folkets-Parks in der Stadt.

Laponia

Schwedisch-Lappland ist ein Naturschutzgebiet mit vier Nationalparks und zwei Naturschutzgebieten. Dieses Naturschutzgebiet ist Teil von „Schwedisch-Lappland“ und gehört zum UNESCO-Naturerbe. Bei einem Besuch in Laponia können Sie atemberaubende Routen vorbei an Bergmassiven, Gletschern und einer völlig einzigartigen Kultur genießen, in der die Natur an erster Stelle steht. 

Eishotel

Wenn du Schwedisch-Lappland besuchst, hast du auch die Möglichkeit, in einem echten Eishotel zu übernachten. Dieses Eishotel befindet sich in der Stadt Jukkasjärvi und wurde an ein bestehendes Hotel angebaut. Von Dezember bis April kannst du dort ein Zimmer mieten. Du schläfst dann auf Rentierfellen in einem Raum mit einer Durchschnittstemperatur von etwa fünf Grad unter Null. Natürlich gibt es auch spezielle Thermokleidung für den Fall, dass du diese Kälte nicht magst.😉

Hohe Küste

Die schwedische Küste am Bottnischen Meerbusen ist so schön und besonders, dass sie von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die Hohe Küste befindet sich an der Ostküste Schwedens. Das Gebiet erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer und umfasst den Nationalpark „Skuleskogen National Park“ und das Naturschutzgebiet „Västanöfallet“. Ein besonderes Stück Natur, das ganz typisch für die schwedische Küste ist.

Foteviken

Besonders Wikinger-Fans können sich in Schweden auf Foteviken freuen. Es handelt sich dabei um eine faszinierende und authentische Rekonstruktion eines Wikinger-Dorfes. Man kann dort durch Häuser aus Schilf- und Torfdächern spazieren und das Dorf ist tatsächlich bewohnt! Die Bewohner versuchen es so traditionell wie möglich zu halten, indem Sie die Religionen und Gesetze der Vergangenheit berücksichtigen und Sie verzichten ebenfalls auf jegliche Modernität.

Abisko

In dem unscheinbare wirkenden Dorf Abisko, kommen dennoch jedes Jahr hunderte Besucher aus der ganzen Welt. Das liegt daran, dass man an diesem Ort, dank seiner Nähe zum Nordpol und der dort herrschenden Dunkelheit, die größte Chance hat, die atemberaubenden Nordlichter zu beobachten.

Visum und Aufenthalt in Schweden

Wenn du Schweden für dein nächstes Abenteuer gewählt hast, brauchst du keine Arbeitserlaubnis, egal wie lange du bleiben möchtest, solange du ein Bürger der EU bist. Wenn du jedoch länger, als 3 Monate bleiben möchtest, musst du dich, nach spätestens nach 90 Tagen, bei der schwedischen Einwanderungsbehörde, deine Aufenthaltserlaubnis bestätigen lassen. Um dann eine Aufenthaltskarte zu bekommen, musst du nachweisen können, dass du deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst.

Gesundheitswesen in Schweden

Die Gesundheitsversorgung in Schweden ist auf einem sehr hohen Qualitätsniveau. Besonders wichtig ist, dass jeder Zugang zu den gleichen Leistungen hat. Das System ist übersichtlich, und die Kosten für die Bürger sind relativ gering, denn sie werden durch Steuern finanziert.

Man weiß, ob die Gesundheitsversorgung in einem Land gut ist, wenn man sich die durchschnittliche Lebenserwartung ansieht. Schwedische Männer werden im Durchschnitt 79,1 Jahre alt, schwedische Frauen fast 83,1 Jahre. Dies ergibt ein Durchschnittsalter von 80,8 Jahren.

Innerhalb Schwedens haben die Einwohner der Provinz Halland die höchste Lebenserwartung: 82 Jahre. Auch Uppsala, Kronoberg, Jönköping und Blekinge erzielen hohe Werte.

Jeder, der in Schweden eine Personennummer hat und dort dauerhaft lebt und arbeitet, ist automatisch versichert und kann zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Die Försäkringskassan.se übernimmt die meisten Kosten, wenn auch nicht alle: Jeder hat einen kleinen Selbstbehalt. Ab einem bestimmten Betrag wird der Rest allerdings von der Krankenkasse übernommen.

Sicherheit in Schweden

Für Schweden gibt es keine besonderen Sicherheitsrisiken. Das Land gilt als sehr sicher. Allerdings solltest du natürlich, wie überall auf der Welt, nachts nicht unbedingt alleine in dunklen Gassen herumlaufen.

Was du sonst noch über Schweden wissen solltest

Wenn du dich bereit fühlst, die Hürden und Herausforderungen anzunehmen, die es gibt, wenn man in ein anderes Land zieht, dann steht dir nichts mehr im Weg. Pack deine Koffer und wage deinen Traum vom Auswandern nach Schweden.